M|GSince 2020

MG Systems — das Wissen einer Küche, das nie Feierabend macht

Das Wissen einer Küche, das nie Feierabend macht.

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Der Sous-Chef im Ohr — für Küchen, die jeden Tag dasselbe Ergebnis brauchen.

Bei 64 °C sagt er:
«Zu heiss — sofort runter vom Wasserbad, sonst bricht sie.»
Bei 71 °C wäre es zu spät.

Demo anfragen Was es löst

Das Problem

Das beste Wissen einer Küche hat Feierabend.

Rezepte stehen im Ordner. Das Können steht im Kopf: wann die Hollandaise kippt, warum der Fond trüb wird, wie eine gebrochene Sauce zu retten ist. Geht der Koch, geht dieses Wissen mit — und der Nächste fängt von vorne an.

Jeder Abgang nimmt Wissen mit. Die Neuen lernen es von vorn — wenn gerade jemand Zeit hat, es zu zeigen.

68,1 %Personalfluktuation
im Gastgewerbe
48’500 €Fluktuationskosten
je Restaurantbetrieb (2019)
6 %des Umsatzes —
allein durch Personalwechsel

Quelle: Fraunhofer IAO, «Next Work im Business-Ökosystem der 360° Gastwelt», 2024 — Zahlen für Deutschland.

Der Umkehrschluss

Ein Rezept hört beim Ergebnis auf.
MG Systems bei der Rettung.

Jede Küchensoftware speichert Rezepte. MG Systems speichert, was darunter liegt: das Prinzip, den Zielwert, die Bruchstelle — und den Weg zurück, wenn es schiefgeht. Drei Zeilen einer Sauce Hollandaise:

Das Rezept
Prinzip
Zielwert
Bruchstelle
Rettung
Rezept · Schritt 1Eigelb über dem Wasserbad aufschlagen.
PrinzipEigelb-Eiweiss gerinnt mit der Hitze
Zielwertbindet ab 65–70 °C
BruchstelleEigelb krisselt — das Wasserbad ist zu heiss
Rettungsofort von der Hitze, kalt nachschlagen
Rezept · Schritt 2Butter einrühren.
PrinzipEmulsion — Fett in Wasser, getragen vom Eigelb
ZielwertGerinnungsgrenze 68–71 °C
BruchstelleSauce ölig, gebrochen — Butter zu schnell oder zu heiss
Rettungüber frischem Eigelb oder einem Löffel warmem Wasser neu aufschlagen
Rezept · Schritt 3Warm halten.
PrinzipGefahrenzone für rohes Eigelb
Zielwerthalten bei 50–55 °C
Bruchstelledarüber bricht sie, darunter wird es zäh und unsicher
Rettungpasteurisiertes Eigelb, Haltezeit begrenzen, frisch ansetzen

Das Rezept kann jeder abschreiben. Das darunter muss jemand wissen.

Im Service

Er sagt ein, bevor es bricht.

Eine Kamera schaut auf die Pfanne, eine Sonde misst, die Uhr läuft mit. Der Wissensgraph erkennt den Moment — und die Stimme des Kochs sagt im Ohr, was jetzt zu tun ist. Kein Bildschirm, kein Nachlesen. Die Hände bleiben am Topf.

Im Ohr
bereit

Sauce Hollandaise. Eine Station, sechs Minuten.

Der Ablauf startet, sobald die Kurve im Bild ist.

    Die Ansagen sind echte Sätze aus dem Ablauf «Sauce Hollandaise» — einer von 388 lauffähigen Abläufen. Die Kurve ist ein beispielhafter Verlauf. Die Sprach-Engine läuft im Haus: die Stimme verlässt das Haus nicht.

    Aus dem Graphen gelesen

    Jedes Lebensmittel weiss, wie es bricht.

    10’416 Verbindungen führen von Lebensmitteln zu ihren typischen Fehlern. Jede der 62 Bruchstellen führt weiter: zur Ursache und zur Rettung. Die Karten sind nicht geschrieben, sondern aus dem Graphen ausgelesen.

    LachsFisch
    Harmoniert
    Dill · Zitrone · Petersilie · Honig
    Profil
    Dill: Carvon/Phellandren — zu Fisch & Gurke
    Punkt
    glasig, ~45–50 °C · zart & saftig
    Bricht
    über 60 °C trocken und mehlig, Albumin tritt aus
    Rettung
    bei 50–52 °C ziehen lassen, sanfter garen
    TomateGemüse
    Harmoniert
    Basilikum · Knoblauch · Oliven · Mozzarella
    Profil
    Basilikum: Eugenol/Linalool — geteilte grüne Ester
    Punkt
    Umami, hoher Glutamatgehalt · knackig
    Bricht
    matschig, wenn der Pektin-Abbau zu weit läuft
    Rettung
    kürzer garen, früher abschrecken, etwas Säure hält fest
    ParmesanHartkäse
    Harmoniert
    Trüffel · Tomate
    Profil
    Trüffel: Bis(methylthio)methan — erdig, zu Ei & Pasta
    Punkt
    Umami, gereift · cremig beim Schmelzen
    Bricht
    die Käsesauce ölt und flockt, Casein aggregiert
    Rettung
    niedrige Hitze, Natriumcitrat als Schmelzsalz

    Was ist passiert? Antippen dreht die Karte.

    Der Kern

    Nicht Rezepte — Prinzipien.

    Neun Ebenen des Wissensgraphen, massstäblich in der Dichte und ohne einen einzigen Namen. Jede Aussage trägt Quelle und Status, jede Verbindung ist geprüft. Gebaut aus 21 Jahren Profiküche.

    Ausschnitt, massstäblich in der Dichte — ohne einen einzigen Namen.

    0
    Verbindungen
    0
    Wissensknoten
    0
    verifizierte Zielwerte
    0
    lauffähige Abläufe

    Wo die Fachliteratur sich nicht einig ist, steht es auch so im Graphen: 7 von 290 Zielwerten sind als «strittig» markiert. Ein System, das am Herd mitentscheidet, muss wissen, was es nicht sicher weiss.

    Die Module

    33 Module. Lizenziert wird, was die Küche braucht.

    Das Wissen ist in Module geschnitten — jedes einzeln lizenzierbar, in Geräte, Software und Schulung integrierbar. Der Prinzip-Kern liegt jeder Lizenz zugrunde. Darauf baut, was der Betrieb wirklich kocht.

    Prinzip-Kern

    Das Warum hinter jedem Handgriff — in jeder Lizenz enthalten.

    29Mechanismen
    290Zielwerte
    62Bruchstellen
    36Techniken

    Saucen & Fonds

    66Abläufe

    Von der Leitsauce bis zur gebrochenen Emulsion — die Königsdisziplin, systematisch.

    Fürgehobene Gastronomie, Ausbildung, jede Küche mit À-la-carte-Anspruch

    Fleisch & Garpunkt

    105Abläufe

    Teilstück, Kerntemperatur, Kollagen — vom Kurzbraten bis zum Schmorstück.

    FürSteakhäuser, BBQ, klassische Küche, Metzgerei-Gastronomie

    Fisch & Meeresfrüchte

    22Abläufe

    Das engste Garfenster der Küche — Struktur, Frische, Krustentier-Timing.

    FürFischrestaurants, Sushi- und Raw-Konzepte, Küstengastronomie

    Patisserie & Dessert

    46Abläufe

    Zucker als Temperatur, Schokolade als Kristall, Custard als Fenster.

    FürKonditorei, Dessertküche, Cafés mit eigener Süssküche

    Brot & Teig

    54Abläufe

    Glutennetz, Trieb, Ofentrieb — vom Baguette bis zum Sauerteig.

    FürBäckerei-Gastronomie, Pizzerien, Häuser mit eigener Brotproduktion

    Fermentation & Konservierung

    13Abläufe

    Hürdentechnik, Reifeflora, Pökeln — kontrollierter Verderb als Handwerk.

    FürFine Dining mit Eigenproduktion, Charcuterie, Käserei, nordische Küche

    Gemüse & Beilagen

    43Abläufe

    Chlorophyll, Pektin, Textur — Blanchieren, Dünsten, Rösten auf den Punkt.

    Fürvegetarische und vegane Konzepte, Beilagenküche, saisonale Gastronomie

    Pasta, Reis & Korn

    49Abläufe

    Amylose gegen Amylopektin — al dente, Risotto-Bindung, Nixtamal.

    Füritalienische und asiatische Konzepte, Trattorien, Nudel- und Reisküchen

    Eier & Frühstück

    21Abläufe

    Das engste Protein-Fenster der Küche — vom Rührei bis Eggs Benedict, dazu der Brunch-Kanon.

    FürBrunch- und Café-Konzepte, Hotelfrühstück, Systemgastronomie

    Suppen & Brühen

    87Abläufe

    Klare Brühe, samtiges Püree, Umami-Basis — die Disziplin von Extraktion und Bindung.

    FürSuppenkonzepte, Ramen- und Pho-Läden, Kantinen, Vorspeisenküche

    Ein Ablauf kann in mehreren Modulen liegen — darum ergeben die Zahlen zusammen mehr als 388.

    Für wen

    Wo Wissen Geld wert ist

    Gemeinschafts­verpflegung & Care

    Täglich wechselnde Menüs, wechselndes Personal, Kostformen und Allergene als Pflicht. Das Wissen bleibt im Betrieb, auch wenn Menschen gehen.

    Ketten mit Frischküche

    Jede Filiale soll schmecken wie die beste. Dieselben Zielwerte, dieselben Warnungen, dieselbe Rettung — an jedem Standort.

    Geräte & Software

    Für Hersteller und Plattformen, die schon in den Küchen stehen: das Wissen als Lizenz im eigenen Produkt. Nicht das Gerät — das Wissen darin.

    Der Weg

    Klein anfangen. An einer Station.

    01

    Das Gespräch

    Welche Station macht die meisten Fehler, wo dauert die Einarbeitung am längsten? Gemeinsam wird festgelegt, was gemessen wird — Einarbeitungszeit, Ausschuss, Allergen-Fehler.

    02

    Der Pilot

    Eine Station, echte Küche. Die Rezepturen des Betriebs werden im System abgebildet, der Prinzip-Kern liegt darunter. Kamera und Kopfhörer an der Station, Sonde wo nötig.

    03

    Das Ausrollen

    Standort für Standort, nur mit den Modulen, die gebraucht werden — oder als Lizenz direkt im Gerät, das schon in der Küche steht.

    Die ehrlichen Fragen

    Was man vorher wissen will

    Überwacht die Kamera das Personal?

    Sie schaut auf die Pfanne, nicht in die Küche — ein Ausschnitt, kein Raum. Und sie ist der kleinere Teil: Von 1’055 Bedingungen in den Abläufen brauchen 109 wirklich ein Auge. Den Rest tragen Sonde, Uhr und das Wissen selbst.

    Braucht es neue Hardware?

    Nein. MG Systems ist Software. Die Basis sind eine Kamera und ein Kopfhörer; Kerntemperatur-Sonde und Waage lassen sich dazuschalten, wo Sehen nicht reicht. Für Gerätehersteller läuft das Wissen im eigenen Produkt.

    Ersetzt das Köche?

    Nein. Es gibt der neuen Kraft, was sonst der beste Koch neben ihr sagen würde — und lässt den besten Koch kochen, statt zu erklären.

    Woher kommt das Wissen?

    Aus 21 Jahren Profiküche, gegengeprüft an Fachliteratur und Lebensmitteldaten. Jede Aussage trägt Quelle und Status. Wo die Literatur sich nicht einig ist, steht «strittig» — lieber ehrlich als falsch am Herd.

    Gibt es schon Referenzkunden?

    Noch nicht. MG Systems sucht jetzt die ersten Pilotbetriebe. Wer früh einsteigt, formt das System an der eigenen Station mit.

    Kurz gesagt

    Küchenwissen als Software — für Gemeinschaftsverpflegung, Ketten und Gerätehersteller

    MG Systems ist ein Wissensgraph für die Profiküche: 24'289 Wissensknoten und 1'245'006 Verbindungen aus 21 Jahren Küche, gegengeprüft an Fachliteratur und Lebensmitteldaten. Keine Rezeptsammlung, sondern Prinzipien — Mechanismen, Techniken, Zielwerte und 62 Bruchstellen, jede mit Ursache und Rettungsweg. Ein Rezept sagt «12 Minuten bei 180 Grad»; ein System sagt, bei welcher Kerntemperatur das Protein gerinnt, woran man den Punkt erkennt und was zu tun ist, wenn man darüber ist.

    Daraus wird der Sous-Chef im Ohr: Kamera und Kopfhörer, Software statt Roboter. Das System sieht, wann etwas bricht, und sagt der neuen Kraft, was jetzt zu tun ist — mit den Worten, die sonst der beste Koch neben ihr hätte. 388 lauffähige Abläufe, 290 Zielwerte, die 14 EU-Allergene je Gericht und zehn Ernährungsformen sind schon drin.

    Für Betriebe heisst das: Konsistenz bei Fluktuation, Einarbeitung in Tagen statt Monaten, Compliance, die dokumentiert ist. 33 Module sind lizenzierbar — für Gemeinschaftsverpflegung und Contract Catering, für Ketten mit vielen Standorten und für Gerätehersteller, die das Wissen im eigenen Produkt laufen lassen wollen. MG Systems sucht jetzt die ersten Pilotbetriebe. MG Systems ist ein Bereich von MG, dem Haus von Koch Manuel Grabner.

    Anfrage

    Eine Station. Eine Demo.
    Dann entscheiden.

    Gespräche zu Piloten und Lizenzen gehen direkt an das Haus — an den Koch, der das System gebaut hat.

    Demo anfragen

    oder direkt: systems@mg-official.ch